Feigenbaum

Feigenbaum

Kaufen und Pflege

Ist der Feigenbaum auch eher eine Pflanze die der Urlauber aus den südlichen Ländern kennt, so haben doch auch verschiedene Züchtungen den Weg gefunden in die Gärten von Ländern die auch kalte Winter kennen. So können diese Züchtungen eine Winterkälte von minus 15 Grad überstehen und wer seinen Feigenbaum im Frühjahr von Frostschäden befreit, der kann jedes Jahr reichliche Fruchternte erwarten. Natürlich sollte der Feigenbaum im Winter nicht gedüngt werden und auch die Wasserzufuhr sollte nur eingeschränkt erfolgen. Man sollte aber beachten, dass der Boden nicht völlig austrocknet. Der Feigenbaum im Pflanzkübel möchte gerne den Winter im Dunkeln verbringen, während man den Freiland-Feigenbaum durch eine Blätterschicht schützen kann. Die Kübelfeige sollte aber erst nach dem ersten Frost ins Winterquartier wechseln und auch wieder sehr früh in den Garten zurückgestellt werden an einen sehr hellem Ort. Der Feigenbaum im Kübel braucht dank seinem Blattverlust im Herbst für den Winter für wenig Platz der ungekühlt sein sollte. Hat man eine junge Pflanze im Freiland so braucht sie im Winter besonderen Schutz, hier kann eine Mulchschicht und ein besonderer Windschutz die Garantie dafür sein, dass man sich auch im kommenden Jahr über seinen Feigenbaum freuen kann. So sollte man die Triebe der jungen Pflanze zusammenbinden und mit Erde bedecken um sie winterfest zu machen. Je älter der Feigenbaum wird, umso unempfindlicher wird die Pflanze. Ob Laubschicht, Fichtenreisig oder Kokos- bzw. Strohmatten, aber auch ein Wintervlies, der Feigenbaum dankt diesen Frostschutz mit einem üppigen Wuchs im nächsten Sommer. Wer seinen Feigenbaum so gegen Frostschäden schützt, der kann damit rechnen das diese Pflanze ein langes Leben mit üppigem Wuchs hat. Kann der ursprüngliche Feigenbaum auch nicht mit winterharten Eigenschaften glänzen, so haben doch die neuen Züchtungen sich so verbessert, dass je älter der Feigenbaum wird, er immer besser auch mit kalten Wintern umgehen kann.